Wer steckt hinter Insema?
Insema wurde von Maël Leuenberger gebaut – Schulleiter und Elternteil von drei Kindern im Schulalter. Aus dieser doppelten Perspektive ist die App entstanden: als Werkzeug, das Familien im Alltag wirklich entlastet, und als sicherer digitaler Raum, den man Kindern guten Gewissens öffnen kann.
Warum wurde Insema gebaut?
Weil das Leben unserer wichtigsten Menschen über Chats und Kalender verstreut ist – und vieles nie erzählt wird, weil es «für eine Nachricht zu wenig dringend» ist. Insema gibt dem einen ruhigen Ort: Kreise statt Feed, ein gemeinsamer Kreiskalender, Briefe ohne Antwortdruck.
Zwei Dinge waren dabei nicht verhandelbar. Erstens Datensicherheit: alle Daten in der Schweiz, keine Nutzung für KI-Training, Briefe Ende-zu-Ende-verschlüsselt, und du entscheidest, was du mit wem teilst. Zweitens ein sicherer Rahmen für Kinder und Jugendliche: Kontakt gibt es nur über persönliche Einladung – keine Fremden, keine Likes, kein Vergleichsdruck. So kann Insema die erste eigene App sein, die Familien guten Gewissens teilen.
Was ist Insema?
Ein persönlicher Assistent für deinen Kalender, deine To-dos und die Menschen, die dir wichtig sind. Beim Öffnen zeigt dir Insema in 20 Sekunden, was heute bei dir und deinen Menschen zählt – mit Herkunftsangabe zu jeder Information.
Warum schickt Insema keine Benachrichtigungen?
Aus Überzeugung. Insema meldet sich nie von selbst – keine Push-Nachrichten, keine roten Badges, kein Feed. Inhalte erscheinen nur, wenn du die App öffnest. Was dringend ist, gehört in einen Anruf oder eine Nachricht; Insema ist für alles, das warten darf.
Was sehen die anderen in meinem Kreis?
Nur, was du ausdrücklich teilst. Jede Freigabe startet auf «nichts». Nicht-Teilen ist unsichtbar – niemand sieht, dass du etwas nicht geteilt hast. Und Mitglieder sehen nur, was ab ihrem Beitritt geteilt wurde.
Wie funktioniert Post?
Post sind Briefe, kein Chat: ohne Gelesen-Status, ohne Tipp-Anzeige, ohne Antwortdruck. Ein Brief liegt bereit, bis die Empfängerin Insema öffnet. Briefe sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt – auch der Betreiber von Insema kann sie nicht lesen, und sie fliessen nie in die KI.
Wer verarbeitet meine Daten für das Briefing?
Die KI-Verarbeitung läuft standardmässig über Infomaniak AI Services in der Schweiz (kein Training mit deinen Daten). In den Einstellungen siehst du unter «Wer verarbeitet das?» jederzeit den aktiven Anbieter – und kannst einen eigenen KI-Zugang hinterlegen.
Wie lange bleibt Geteiltes bestehen?
Geteilte Kreis-Inhalte verfallen nach sechs Monaten und werden hart gelöscht, inklusive aller Zwischenspeicher. Kein Archiv, aber auch kein Zeitdruck: Deine eigenen Anlass-Notizen und Geburtstage bleiben bis zu ihrem Anlass – auch über Jahre.
Bewertet Insema meine Beziehungen?
Nein, nie. Insema zählt nicht, wie lange du dich nicht gemeldet hast, erzeugt kein schlechtes Gewissen und behauptet nie zu wissen, was jemand fühlt oder «eigentlich» meint. Es zeigt Fakten mit Herkunft – was sie bedeuten, entscheidet ihr.
Brauche ich einen neuen Kalender?
Nein. Insema verbindet sich mit deinem bestehenden Google- oder Outlook-Kalender – auch mit mehreren und geteilten Kalendern. Kein Umzug, kein doppeltes Eintragen. Neue Termine trägt Insema nur nach deiner Bestätigung ein.
Für wen ist Insema gedacht?
Für Paare, Familien, Freundeskreise und Vereine – und als ruhige Einstiegs-App auch für Kinder ab etwa 10 Jahren: Kontakte gibt es nur über persönliche Einladungen in Kreise, es gibt keine Fremden, keine Likes, keinen Vergleichsdruck.
Kann ich einen Kreis wieder verlassen?
Jederzeit, mit einem Fingertipp. Und deine Daten gehören dir: Du kannst alles als Datei exportieren oder dein Konto samt allen Inhalten löschen.
Was sieht der Betreiber von Insema?
Nur Zahlen: Anzahl Nutzende, Kreis-Anzahlen und -Grössen, Ereigniszähler. Nie Inhalte, nie Kreisnamen, nie Einzelverhalten – das ist technisch so gebaut und mit Tests abgesichert.
Was kostet Insema?
Im Pilotbetrieb nichts. Insema ist ein privates Projekt ohne Werbung und ohne Datenverkauf.